Tonminerale

bezeichnet einerseits Schichtsilikate, die nach ihrern schichtartigen Kristallstruktur aus Silizium und Sauerstoff sowie Wasserstoff und meist Magnesium und Aluminium bestehen. Tonmineralien entstehen an der Erdoberf läche durch Verwitterung oder Umwandlung von anderen Mineralien oder Neubildung. Tonminerale bestehen aus winzig kleinen Plättchen, die die meisten radioaktiven Stoffe an ihrer Oberfläche zurückhalten und so deren Ausbreitung verhindern oder wenigstens stark verlangsamen. Diese Plättchen in einem Gramm Tongestein würden, wenn man sie nebeneinander legen würde, eine Fläche von 600 qm2 bedecken – mehr als drei Tennisfelder.