Konditionierung

Bezeichnet in der Kerntechnik zusammenfassend jene Prozesse, die radioaktiven Abfall in einen endlagerfähigen Zustand überführen ( z.B. Verglasen, Verpressen, Zementieren etc. ). Durch die Konditionierung werden die radioaktiven Abfälle in einen chemisch stabilen, in Wasser nicht oder nur schwer löslichen Zustand überführt und den Anforderungen von Transporten und Lagerungen entsprechend verpackt. Je nach Material, werden dazu unterschiedliche Verfahren verwendet.

Hochradioaktive Spaltprodukte, die bei der  Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente anfallen, werden in Glas eingeschmolzen. Die dabei entstehenden Glaskokillen sind korrosionsfest und unlöslich in Wasser. Zusätzlich werden sie wasserdicht in Edelstahlbehälter verpackt.